Schule im Grünen

Geschichte der Schule

• 1940 gab es bereits hochfliegende Pläne für einen Schulneubau in der Siedlung.

• 1944 entstanden zwei armselige Baracken, in denen die Schüler im Winter unter der Kälte und im Sommer unter der Hitze litten.

• 1945 wurden die Baracken von den Amerikanern als Gefangenenlager für deutsche Soldaten genutzt.

Ende 1945 begann der Schulbetrieb wieder.

Anfang 1948 wurde ein Neubau beschlossen.


Wer war eigentlich Diesterweg?

Friedrich Adolph Wilhelm Diesterweg wurde am 29. Oktober 1790 in Siegen (Westfalen) als Sohn eines Justizamtmanns geboren. Er war einer der bedeutenderen Vertreter der deutschen Pädagogik im 19. Jahrhundert.
Diesterweg war ein hervorragender Praktiker und Schulpolitiker und der publizistische Führer der liberalen Lehrerschaft. Schon als Student der Mathematik, Philosophie und Geschichte äußerte er sich kritisch über den zeitgenössischen Lehrbetrieb: "Monotone Vorträge, mechanischer Pedantismus, geistloses Wesen."Er hat sich um die Hebung von Lehrerbildung und Lehrerstand und um die Ausbildung der Lehrmethode große Verdienste erworben. Diesterweg verwarf alle Standesschulen und verlangte einen organischen Aufbau der höheren Schulen auf der Grundlage der Volksschule. Weiters war er Gegner des konfessionellen Religionsunterrichts und Vorkämpfer der simultanen Einheitsschule.

Diesterweg bekämpfte die Machtansprüche der Kirche auf dem Gebiet des Volksschulwesens, besonders die geistliche Schulaufsicht. Seine freisinnigen Anschauungen und pädagogischen Forderungen brachten ihm heftige Auseinandersetzungen mit der kirchlichen Orthodoxie und staatlichen Behörden ein. Sie führten schließlich dazu, dass er im April 1847, der Form nach auf eigenes Gesuch, mit vollem Gehalt beurlaubt und 1850 mit Pension entlassen wurde, weil er seine Verwendung als Schulrat außerhalb Berlins ablehnte.

Diesterweg wirkte weiterhin als Schriftsteller, liberaler Politiker und Organisator des Lehrerstandes. Er wurde 1848 Mitglied des Frankfurter Parlaments und 1858 Abgeordneter des preußischen Landtags.

Adolph Diesterweg verstarb am 7. Juli 1866 in Berlin.

Hauptwerke:

"Wegweiser zur Bildung für Lehrer und die Lehrer werden wollen", 1834/35.
"Das pädagogischer Deutschland der Gegenwart" (2 Bände), 1835/36.
Literatur: Hugo Gotthard Bloth: Adolph Diesterweg (1790 - 1866), in: Klassiker der Pädagogik, hrsg. v. Hans Scheuerl, 1. Bd., München 1991, S. 283-298.


Unser Leitfaden

Liebe Eltern,
wir Pädagogen sehen unsere Aufgabe in der Bildung und Erziehung unserer Schüler zur gegenseitigen Achtung und Rücksichtsnahme im Schulalltag. Jedes Kind soll sich in unserer Schule wohlfühlen. Uns sind Verhaltensregeln wie Pünktlichkeit, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Ordnung und Sauberkeit wichtig.
Steitigkeiten wollen wir schlichten und über andere Lösungen mit den Kindern reden. Toleranz soll uns helfen, andere Wege aufzuzeigen. Diese Gedanken durchziehen alle Bereiche unseres Schullebens, so dass wir unsere Schüler auf die Anforderungen des Lebens vorbereiten. Sie sollen beim Lernen ihre Kenntnisse erweitern, ihre Begabungen entfalten und ihre Leistungsbereitschaft steigern.
Wir vermitteln Grundkenntnisse und Grundfertigkeiten. Nur eine enge Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus kann uns zum Erfolg unserer Arbeit führen.